Auswirkungen elektrischer und mechanischer Einflussgrößen auf den Fügeprozess und die Verbindungsqualität beim KE-Mutternschweißen
F. Demmer, N. Stocks, Bad Salzuflen, J. Zschetzsche, U. Füssel, Dresden



Abstract

Das Kondensatorentladungsschweißen (KE-Schweißen) wird vorwiegend für das Buckelschweißen eingesetzt. Der Stoffschluss erfolgt durch Oberflächenaktivierung mittels kurzzeitiger Metallverdampfung. Unter Verwendung des pressgehärteten Werkstoffs 22MnB5+AS150 und Vierkant-M8-Schweißmuttern wird der Einfluss der elektrischen und der mechanischen Kennwerte von KE-Maschinen auf den Fügeprozess und die Verbindungsqualität eruiert. Um die Verbindungsqualität zu überprüfen und den Anforderungen der Praxis zu genügen, wird die Kopfzugkraft als Vergleichsgröße ermittelt. Zusätzlich werden Kriterien genannt, anhand derer Schweißungen unterschiedlicher Maschinen verglichen werden können. Die Ergebnisse zeigen, dass der Fügeprozess maßgeblich durch den elektrischen Teil der KE-Maschine beeinflusst wird.

Menü